Space Food by Wohlfahrt

 

Vom Schwarzwald ins Weltall: Für den deutschen Astronauten Alexander Gerst gibt es an besonderen Tagen Weltraumkost aus der Küche von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt. Der Spitzenkoch der Traube Tonbach erhielt nach 2008 bereits zum zweiten Mal den Auftrag der ESA, Raumfahrtkost für eine Mission der europäischen Raumfahrtbehörde zu entwickeln.

Das neue Menü aus drei Gerichten besteht aus rustikalen Klassikern der Region: Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Linsen mit Spätzle. Das Dessert ist von Gersts Großmutter inspiriert: Griesflammerie mit Johannisbeergelee gehört zu den Leibspeisen des gebürtigen Schwarzwälders aus Kindertagen.

Für die Mahlzeiten an Bord hat die ESA sehr genaue Vorschriften. Space Food muss nicht nur schmecken, sondern die Astronauten vor allem mit ausreichend Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten sowie Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Selbst die Würzung birgt kleine Tücken: Da der Geschmacksinn im Weltraum schwächer ist, muss das Essen grundsätzlich stärker gewürzt sein, jedoch auf Salz verzichtet werden. Neben der gesunden Ausgewogenheit gelten strengste Vorgaben für den Herstellungsprozess, um Keimfreiheit und Haltbarkeit sicherzustellen. Die Nahrung muss so vorbereitet werden, dass sie auch ohne Konservierungsstoffe und Kühlung mindestens zwei Jahre vor dem Verderben geschützt ist.

Wohlfahrt selbst profitiert bei den Wünschen der ESA von seiner Erfahrung in Sachen Raumfahrtkost. „Aus 2008 habe ich noch ordnerweise Notizen und Versuchsberichte“, bestätigt Wohlfahrt. „Denn so vermeintlich einfach sich die Gerichte auch anhören mögen, die richtige Zubereitung von ausgewogener und zugleich schmackhafter Weltraumnahrung ist eine Wissenschaft für sich“, weiß der Spitzenkoch.

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